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Basketball: JBBL-Team des FCK verliert nur knapp

Freitag, 30. April 2010

Basketball:  JBBL-Team des FCK verliert nur knapp


Zum Saisonabschluss kassierte das U16-Team des 1. FC Kaiserslautern in der Junioren-Basketball-Bundesliga ( JBBL) mit 80:83 (33:53) gestern eine denkbar knappe Niederlage gegen die PlanOrg Baskets Jena. Vor heimischem Publikum holte das Team von Trainer Jan Christmann durch eine sehr starke zweite Halbzeit einen zwischenzeitlichen 22-Punkte-Rückstand auf, stand nach einem „Sonntagsschuss" der Gäste aber mit leeren Händen da.

QUELLE: RHEINPFALZ 26.04.10

Der FCK war gut ins Spiel gekommen, doch der Tabellenführer aus Thüringen schaffte Viertel übergreifend einen 24:2-Lauf und setzte sich auf 35:15 ab (12.). In dieser Phase leistete sich das FCK-Team zu viele Ballverluste, verzettelte sich in Einzelaktionen und ließ jede Organisation im Angriff vermissen. Zur Halbzeit lag Jena mit 20 Punkten vorne (53:33). Die Schützlinge von FCK-Trainer Jan Christmann kamen aber motiviert aus der Kabine, verteidigten druckvoller, reboundeten besser und nutzten erstmals auch im Angriff konsequent ihre Chancen. Der 20:16-Teilerfolg im dritten Viertel war dann ein erstes Indiz für die deutlich verbesserte FCK-Leistung.


Von Beginn des letzten Viertels an machten die kleinen Roten Teufel dort weiter, wo sie zuvor aufgehört hatten. Durch eine in dieser Phase noch kompromisslosere Verteidigung gestatteten die Gastgeber den verdutzten Gästen lange gar nichts mehr und kamen bei noch 3:35 Minuten Restspielzeit nach einem sensationellen 20:4-Lauf zum viel umjubelten 73:73-Ausgleich. Die zu diesem Zeitpunkt fast ausnahmslos stehenden und frenetisch anfeuernden Zuschauer trieben die wie entfesselt aufspielenden FCK-Talente eine Minute später sogar zur 79:75-Führung. Kapitän Leonard Laxa, der bester Werfer der Lauterer war, hatte in dieser Phase maßgeblichen Anteil am guten Lauf des FCK-Teams, da er zehn seiner insgesamt 22 Punkte im letzten Abschnitt erzielte.


Aber Jena verkürzte und lag sechs Sekunden vor Schluss mit 80:79 vorne. Nach einer Auszeit von FCK-Coach Christmann zog Tim Baker-Schreyer ein Foul und markierte 3,5 Sekunden vor dem Ende einen von zwei Freiwürfen zum Ausgleich und der sicher geglaubten Verlängerung. Doch mit einem Glückswurf von kurz hinter der Mittellinie kamen die Gäste doch noch zum Sieg. „So ist Basketball. Das macht diesen höchst attraktiven Sport aus. Wenn man am Schluss natürlich das schlechtere Ende für sich hat, ist das bitter, aber zu akzeptieren. Dennoch freut es mich sehr, dass wir den Zuschauern durch unsere besten 20 Minuten der Saison zum Abschluss noch mal eine Super-Leistung und dem Tabellenführer richtig Paroli bieten konnten", analysierte Trainer Christmann. (cöt)


1. FC Kaiserslautern: Laxa (22 Punkte), Inci (18), Baker-Schreyer(13), Krauth (11), Enders (10), Zemitis (6), Middleton, Öztabak, Rexhepi, Stork, Danner. (cöt)