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Basketball: JBBL-Team des FCK verliert nur knapp
QUELLE: RHEINPFALZ 26.04.10
Der
FCK war gut ins Spiel gekommen, doch der Tabellenführer aus Thüringen
schaffte Viertel übergreifend einen 24:2-Lauf und setzte sich auf 35:15
ab (12.). In dieser Phase leistete sich das FCK-Team zu viele
Ballverluste, verzettelte sich in Einzelaktionen und ließ jede
Organisation im Angriff vermissen. Zur Halbzeit lag Jena mit 20 Punkten
vorne (53:33). Die Schützlinge von FCK-Trainer Jan Christmann kamen aber
motiviert aus der Kabine, verteidigten druckvoller, reboundeten besser
und nutzten erstmals auch im Angriff konsequent ihre Chancen. Der
20:16-Teilerfolg im dritten Viertel war dann ein erstes Indiz für die
deutlich verbesserte FCK-Leistung.
Von Beginn des letzten Viertels an
machten die kleinen Roten Teufel dort weiter, wo sie zuvor aufgehört
hatten. Durch eine in dieser Phase noch kompromisslosere Verteidigung
gestatteten die Gastgeber den verdutzten Gästen lange gar nichts mehr
und kamen bei noch 3:35 Minuten Restspielzeit nach einem sensationellen
20:4-Lauf zum viel umjubelten 73:73-Ausgleich. Die zu diesem Zeitpunkt
fast ausnahmslos stehenden und frenetisch anfeuernden Zuschauer trieben
die wie entfesselt aufspielenden FCK-Talente eine Minute später sogar
zur 79:75-Führung. Kapitän Leonard Laxa, der bester Werfer der Lauterer
war, hatte in dieser Phase maßgeblichen Anteil am guten Lauf des
FCK-Teams, da er zehn seiner insgesamt 22 Punkte im letzten Abschnitt
erzielte.
Aber Jena
verkürzte und lag sechs Sekunden vor Schluss mit 80:79 vorne. Nach einer
Auszeit von FCK-Coach Christmann zog Tim Baker-Schreyer ein Foul und
markierte 3,5 Sekunden vor dem Ende einen von zwei Freiwürfen zum
Ausgleich und der sicher geglaubten Verlängerung. Doch mit einem
Glückswurf von kurz hinter der Mittellinie kamen die Gäste doch noch zum
Sieg. „So ist Basketball. Das macht diesen höchst attraktiven Sport
aus. Wenn man am Schluss natürlich das schlechtere Ende für sich hat,
ist das bitter, aber zu akzeptieren. Dennoch freut es mich sehr, dass
wir den Zuschauern durch unsere besten 20 Minuten der Saison zum
Abschluss noch mal eine Super-Leistung und dem Tabellenführer richtig
Paroli bieten konnten", analysierte Trainer Christmann. (cöt)
1. FC Kaiserslautern: Laxa (22
Punkte), Inci (18), Baker-Schreyer(13), Krauth (11), Enders (10),
Zemitis (6), Middleton, Öztabak, Rexhepi, Stork, Danner. (cöt)