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JBBL-Team des FCK unterliegt Team Bonn/Rhöndorf

Dienstag, 12. Januar 2010

Die Jugend-Bundesliga Korbjäger brechen im zweiten Viertel total ein und verlieren am Ende deutlich 59:86

Am gestrigen Vormittag verlor die JBBL-Mannschaft des FCK mit 59:86 (22:43)  im heimischen Schulzentrum Nord gegen das Jugendbasketball-Team Bonn/Rhöndorf und wartet weiterhin auf den zweiten Saisonsieg. Erneut verpasste das U16-Bundesliga-Team somit einen möglichen Heimsieg, indem sie den sicher nicht übermächtigen Gegner wie so oft in der laufenden Saison durch eigene Fehler stark machte und dabei die eigenen Stärken weitestgehend vermissen ließ. Im ersten Viertel konnte das Team um Headcoach Jan Christmann das Spiel noch offen halten, da beide Mannschaften gleichermaßen eine schlechte Trefferquote an den Tag legten und sich auch durch individuelle Fehler neutralisierten. Die höchste Führung der Gastgeber in diesem Spiel (9:5), kurz vor Ende des ersten Spielabschnittes, währte nicht lange. Nach einer Auszeit des Bonner Trainers zeigten sich dessen Schützlinge hellwach und konnten bis zu Ende dieses Viertel das Spiel ausgleichen (12:12). In der Folge gingen die Bonner dann auch erstmals in Führung und bauten diesen Vorsprung mit einem 11:0 Lauf direkt kontinuierlich aus. Bei den Gastgebern kam in dieser Phase zu ihrer schlechten Wurfauswahl auch noch großes Wurfpech hinzu, sodass sie ihren ersten Korb in diesem Spielabschnitt erst nach fünf gespielten Minuten erzielten. Als kurz darauf der heimische Trainer auch noch ein technisches Foul kassierte, schien die Mannschaft komplett den Faden zu verlieren. Zusätzlich zu der immer noch schlechten Wurfauswahl, der individuellen Fehler und der daraus resultierenden Ballverluste, verteidigten die FCK-Korbjäger nun auch sehr schwach. Der Gegner aus der ehemaligen Landeshauptstadt zeichnete sich dagegen durch gute Verteidigung, starkes Reboundspiel und exzellentes Zusammenspiel in der Offensive, was meist zu einfachen Körben führte, aus. Zur Halbzeit (22:43) betrug der Rückstand für die Christmann-Schützlinge nun bereits mehr als 20 Zähler.

Im dritten Viertel lief das Spiel dann so weiter, wie es vor der Halbzeitpause aufgehört hatte. Durch die nun ebenfalls schwache Rebound-Arbeit der Gastgeber, kamen die Gäste immer wieder zu zweiten Wurfchancen, die sie dann zu einem weiteren Lauf nutzten und sich dadurch noch weiter absetzten. Mitte des dritten Spielabschnittes musste dann auch noch Trainer Jan Christmann aufgrund seines zweiten technischen Fouls die Halle verlassen. Wer nun dachte, dass sich die Gastgeber nun völlig in ihr Schicksal ergeben würden, sah sich aber getäuscht. Motiviert von Assistenz-Trainer Johannes Münch, der von nun an der Seitenlinie das Kommando hatte und durch die Hinausstellung des Chef-Trainers, die den FCKlern anscheinend einen Schub brachte, legten sie zu Beginn des letzten Viertels einen 12:0-Lauf aufs Parkett und kamen noch einmal näher heran. Bonn hatte aber in der Folge mit zwei trockenen Dreiern die richtige Antwort parat und erstickte die aufkeimende Hoffnung der Gastgeber im Keim. Somit gewann am Ende der Gast aus Bonn mit 86:59 verdient. Das meinte auch der Bonner Coach Meik Ehren, der den Grundstein für den Erfolg in der guten Defensiv-Arbeit und dem effektiven Schnellangriff-Spiel seiner Jungs sah. FCK-Trainer Jan Christmann machte in seiner Analyse das für seine Schützlinge katastrophale zweite Viertel sowie das oft eigensinnige Angriffsspiel seiner Leute für die Niederlage verantwortlich. Diese Tatsache wird auch bei der Punkteverteilung deutlich, bei Bonn punkteten gleich fünf Spieler zweistellig, während es bei den Gastgebern mit Inci (25) und Laxa (14) nur deren zwei waren. Alle anderen FCK-Spieler waren in der Offensive kaum ein Faktor. Dennoch will Christamann die phasenweise positiven Ansätze und den Schwung aus der zweiten Halbzeit ins nächste Spiel nach Mainz am nächsten Wochenende mitnehmen, um dort den heiß ersehnten zweiten Saisonsieg einzufahren. Der bislang einzige Sieg der FCKler in dieser Saison gelang nämlich genau gegen jene Mannschaft vom ASC Mainz.